Dieter Peeters



Vermisst in Stalingrad






Gefangenschaft

Aktuell noch in der Bearbeitung

Wer die erbitterten Kämpfe in Stalingrad überlebt hat, wer dort im Winter 1942/43 dem Hunger- oder Kältetod entronnen ist, wer nicht schwerverwundet oder gar unverletzt die letzten körperlichen Reserven mobilisieren konnte, dem blieb der grauenhafte Weg in die russische Kriegsgefangenschaft in diesen letzten Januar- und ersten Februartagen des Jahres 1943. Für viele Männer bedeutete der oft tagelange Marsch durch die Steppe, durch die Balgas bergauf, bergab, über die mit Trümmern übersäten Straßen, ohne Nahrung, ohne Trinken, bei eisigem Ostwind bis minus 30 Grad das sichere Ende. Die, die diese Tortur überstanden trafen völlig erschöpft in den eilig errichteten Lagern der Sowjets ein. Etwa 91.000 Gefangene galt es auf die Schnelle in und um Stalingrad irgendwie unterzubringen. Unter ihnen, der gerade einmal 22jährige Dieter Peeters.
Die damalige Sowjetunion unterhielt landesweit Tausende Aufnahme-. Kriegs-, Straf- und Arbeitslager. Die Abhandlung hier beschreibt anhand von unterschiedlichen Materialien Ereignisse der Gefangennahme nach Beendigung der Kämpfe sowie ganz besonders das Kriegsgefangenenlager 108/2 in Beketowka. Dieses Lager befand sich etwas abgelegen südlich von Stalingrad unweit der Wolga. Es ist das Lager, in dem Dieter Peeters nach tagelangem, zehrenden Marsch mit Tausenden seiner Kameraden am 2. Februar 1943 eintraf. Auf dem Weg nach dorthin verendeten unzählige Männer. Sie starben an Erschöpfung, Erfrierungen, Verletzungen, Hunger und oft genug durch Tötung russischer Posten.

















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