Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Der Kampf um Stalingrad in einer Dokumentation von Bildern, Fotos, Karten, Filmen, Plänen, Berichten und Beschreibungen.

 

 

Startseite  -  Vorwort  -  Stalingrad vor dem Krieg  -  Vormarsch nach Osten  -  Kampf um die Stadt  -  Ende der Schlacht

Kriegsgefangenschaft  -  Bilder der Zerstörung  -  Relikte der Schlacht  -  Adressen und Auskünfte  -  Zeitzeugen - Tonbildfilmarchiv

 

 

Stalingrad vor dem Krieg

 

Der Stadtplan Stalingrads aus dem Jahre 1924.

Das später schwer umkämpfte Zarizatal. Die tiefe Schlucht teilt die Stadt zwischen Norden und Süden. Sie war 1942 Nahtstelle zwischen den Armeen Hoth und Paulus. Im Hintergrund die Eisenbahnbrücke über die Zarizaschlucht.

Der Rote Platz (Platz der gefallenen Helden) im Zentrum Stalingrads mit Blickrichtung Osten auf das Rote Kaufhaus. Die parkähnliche Gestaltung des Areals machte es zum beliebten Mittelpunkt des Stadtlebens. Dieser Platz wurde über die Jahre mehrfach umbenannt.

Blick auf das Große Theater im Stadtzentrum unweit der Wolga.

Fliegeraufnahme mit Blick auf den Roten Platz (Platz der gefallenen Helden) in Richtung Süd-West. Zarizyn wurde 1925 zu Ehren J. W. Stalins in Stalingrad (Stalinstadt) umbenannt. Stalin schrieb man damals zu als Armeekommissar der Roten Truppen im Jahre 1918 den Kosaken das Vordringen über die Wolga zum Ural verwehrt zu haben.

Der Rote Platz mit dem weithin sichtbaren Obelisk, umsäumt von Verwaltungs- und Geschäftsgebäuden. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Stadt zu einem mächtigen Industrie- und Wirtschaftszentrum.

Das Portal des Roten Kaufhauses. Hier erhielten die Stalingrader vom Brot bis zum Kleidungsstück fast alle Waren des täglichen Bedarfs. Die zahlreichen Wochenmärkte in der Stadt ersetzte es aber nicht. Ende 1939 ist Stalingrad mit seinen knapp 500.000 Einwohnern eine der größten Städte der Sowjetunion.

Die Parkanlagen der grünen Stadt luden zum Verweilen ein. Sie boten Verliebten und Erholungssuchenden ein wunderschönes Plätzchen inmitten pulsierenden Lebens.

Das Portal des Kaufhauses mit Blickrichtung Osten.

Blick auf das Kaufhaus vor seinem Umbau.

Idylle in einem der vielen Parks von Stalingrad. Nach dem Ende des Krieges sollte kaum ein Baum dieses Inferno überstanden haben.

Blick auf einen Prunkbau der Zarizynära. Die alten, mächtigen Bauwerke waren immer wieder Blickfang neben moderner Architektur, welche mehr und mehr das Stadtbild formte. Die neuen Gebäude entstanden, um den Erfordernissen der expandierenden Metropole gerecht zu werden.

Handelsschifffahrt auf der Wolga. Die Wolga, als nahe Grenze zum asiatischen Kontinent, war wichtigster Versorgungsweg und damit Lebensader der Sowjetunion von Süden her. Verschifft wurden neben Holz, Öl und Manganerz nahezu alle Wirtschaftsgüter.

Die Häuserzeile einer Verbindungsstraße zur Uferpromenade in Richtung Wolga.

Partie entlang der Wolga. Kai, Hafenanlagen und Uferpromenade wurden über die Jahre fortlaufend ausgebaut und den jeweiligen Begebenheiten angepasst.

Löschen der Fracht in den Hafenanlagen. Als gewaltiger Umschlagplatz war Stalingrad wichtigstes Industriezentrum im Süden der Sowjetunion. Der Besitz dieser Stadt bedeutete für den kommenden Krieg den Schlüssel zum Kaukasus und den Ölfeldern Bakus in den Händen zu halten.

Traktoren vor dem Traktorenwerk "Felix Dzerschinski" (polnischer Bolschewik) im Nordteil der Stadt. Hier baute man mit Hilfe der amerikanischen Firma Ford den ersten Traktor der Sowjetunion. Später lief hier der legendäre Panzer T 34 vom Band. Mit diesem Werk schufen sich die Sowjets eine ihrer größten Panzerproduktionen des Landes.

17. Juni 1930. Das Datum ging in die Geschichte des sowjetischen Staates ein. An diesem Tag, einem Dienstag, rollte der erste einheimische Traktor vom Montageband des Stalingrader Traktorenwerkes. Bis zum Krieg wurden 300.000 Traktoren ausgeliefert, die zur erfolgreichen Kollektivierung der Landwirtschaft beitrugen.

Blick auf einen Hallenneubau der Traktorenfabrik aus dem Jahre 1930. Mit Hilfe des US amerikanischen Unternehmens Ford erfolgte hier am 12. Juni 1926, 14 Kilometer nördlich des Stalingrader Stadtzentrums die Grundsteinlegung.

Der Raupentraktor vom Typ CT3-3, wie er um 1941 im Traktorenwerk vom Band lief.

Der CT3-3 war Grundlage für den Bau der russischen Panzer T-Modelle.

Wolgaschifffahrt - Über den gewaltigen Strom beförderte man während des Krieges Tausende Tonnen amerikanischer Hilfslieferungen, wie Lebensmittel, Panzer, Kanonen, Jeeps, LKWs und Munition über den Iran, dem Kaspischen Meer und Astrachan.

Alltagsleben am Roten Platz. Moderne Gebäude und prunkvolle Architektur aus der Zarizynära, ausladend breite Straßen und liebevoll angelegte Wege und Plätze prägen das Stadtbild. Noch ahnt niemand, was sich nur Monate später hier abspielen wird.

Blick über den Roten Platz mit dem Obelisk zur Stadtmitte. Wie in anderen Metropolen auch, führen die Bewohner hier einen gewissen Wohlstand.

Spaziergang in einer der Parkanlagen. Nichts kündet von Krieg in dieser Idylle der Großstadt. Wohl aber wird die Produktion im Traktorenwerk schon lange vor Kriegsausbruch auf Rüstung umgestellt.

Linienverkehr der Straßenbahn. Selbst eine Metro (U-Bahn) nach Moskauer Vorbild war geplant. Eigens dafür ließ man aus der Hauptstadt Spezialisten kommen, die im Zarizatal begannen erste Schächte zu graben. Sie wurden in den letzten Tagen der Kämpfe um die Stadt die Todeskatakomben Tausender Soldaten der 6. Armee.

Der alte Feuerturm im Zentrum des alten Zarizyn unweit des Zarizatals.

Das Portal des zentralen Kaufhauses im Jahr 1940. Im Januar 1943 wurde dieses Gebäude letzter Befehlsstand vom Oberbefehlshaber der 6. Armee Generalfeldmarschall Friedrich Paulus.

Stadtleben mit Blick auf das Zentralkaufhaus nur Tage vor dem ersten deutschen Luftangriff im Juni 1942.

Die Alexandro Newekij Kathedrale im alten Zarizyn.

Blick auf den Bahnhof Zarizyns.

Das alte, noch hölzerne Hafengebäude am Wolgaufer.

Ein Blick auf Zarizyn mit seinen damals oft noch unbefestigten Straßen.

Das Wasserwerk für Zarizyn.

Das Zarizyner Mädchen-Gymnasium.

Blick auf das Kloster des heiligen Geistlichen "Iliodorowskij".

Das Gebäude des Zarizyner Mariischen Mädchengymnasiums.

Die Schiffsanlegestelle an der Wolga.

Blick auf die Gogol Straße mit der damals noch jungen Straßenbahn nach der Elektrifizierung Zarizyns.

Die gerade neu angelegte Parkanlage des späteren Roten Platzes im Stadtzentrum von Zarizyn mit ringsum noch unbefestigten Straßen.

Die Bahnhofstraße

Das Hotel "W. Stolitschnyje" in Zarizyn

Blick auf das Gebäude der russischen Staatsbank der Stadt Zarizyn.

Astrachaner Straße und die Brücke nach Sazariza (Stadtteil)

Das Gebäude des staatlichen Weinlagers Nr. 2.

Stalingrad war eine blühende, moderne Industriestadt mit Theatern, Hochschulen und Betrieben. Das Leben pulsierte auf Straßen und Plätzen. Der Krieg im fernen Westen schien für die Bewohner der Stadt weit entfernt.

Immer mehr prägten moderne Gebäude die südrussische Industriemetropole. Aus allen Landesteilen kamen die Menschen, um hier zu lernen, zu leben und zu arbeiten. Stalingrad breitete sich in rasender Geschwindigkeit längs der Wolga aus. Im ungetrübten täglichen Stadtleben konnte sich keiner vorstellen, dass jemals ein deutscher Soldatenstiefel diese heilige Erde betreten würde.

Blick auf das metallurgische Werk "Roter Oktober" 1942 im Norden der Stadt.

Das Klubhaus der Arbeiter vom metallurgischen Werk.

Der ausladende Park des Platzes der gefallenen Helden mit seinem an der Stirnseite befindlichem Podium für die jährlich mehrfach stattfindenden Massenveranstaltungen.

Eine seltene Aufnahme der Fertigungslinie im Traktorenwerk "Felix Dserschinski". Schon Anfang 1942 laufen hier monatlich etwa 250 Panzer T 34 vom Band.

Montage des Panzer T 34 Anfang 1942.

Kettentraktoren des Typs CT3-5 und Panzer T 34-75 stehen im Frühjahr 1942 im Traktorenwerk zur Verladung bereit.

In diesen Hallen des Traktorenwerkes produziert man bereits vor Beginn des Krieges den schlagkräftigen und gefürchteten Panzer T 34.

Blick auf eine der vielen Montagehallen des riesigen Traktorenwerkes. Sie waren von Beginn an Hauptangriffspunkt deutscher Verbände.

Liebevoll angelegte Blumenrabatten und Springbrunnen säumen die modernen Häuserfronten im Stadtzentrum. So nannte man Stalingrad auch die "grüne Stadt".

Blick auf einen Teil der Stadt entlang der mächtigen Wolga im Frühjahr 1942. Ostwärts hinter der Wolga beginnt die kasachische Steppe.

Soldaten der Roten Armee marschieren im Frühsommer 1942 entlang des Platzes der gefallenen Helden.

Eine Großkundgebung der Arbeiter-, Soldaten- und Bauerndeputierten im Stadtzentrum Zarizyns.

Die Gogol Straße mit Blick auf den Alexanderplatz. Die wichtigsten Straßen und Plätze Zaryzins waren mit Beginn der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bereits befestigt - die Elektrifizierung, wie für die gesamte Sowjetunion abgeschlossen.

Zarizyn, Moskauer Straße und Landschaftsgebäude

Der Hafen von Zarizyn am seichten Wolgaufer unmittelbar am Stadtzentrum gelegen. Damals bestanden die Hafen- und Lagergebäude noch aus Holz, welche später durch Brand vernichtet und durch Steingebäude ersetzt wurden.

Ein typisches Prunkgebäude am Alexanderplatz.

Zarizyn, Ecke Domplatz und Elisabethstraße

Stalingrad im Frühsommer 1942. Immer näher rückt eine feindliche Armee von Westen auf die Stadt zu. Nur wenige Wochen später zerbersten die ersten Bomben in den Werkhallen im Norden der Stadt.

Das Zentrum Zarizyns mit seinen Schiffsanlegestellen von der Wolga aus gesehen.

Die Fabrikanlagen der Gesellschaft Gebrüder Nobel in Zaryzin an der Wolga. (Holzstich von 1884). Im Bild eine schwimmende Landungsbrücke, auf der sich ein Dampfkessel und eine Dampfpumpe befinden, mit welcher man die flüssige Ware aus den Transportschiffen durch die Rohrleitung nach den Reservoiren, welche 120 Fuß über dem Niveau der Wolga liegen, hinauf pumpt. Von diesen Reservoiren fließt später das Petroleum von selbst nach den Waggonzisternen, welche unten als Zug auf den Gleisen zu sehen sind. Links neben dem quadratischem Gebäude in der Bildmitte befinden sich die Wohnhäuser der Beamten. Oberhalb der Tanks ist eine mechanische Fassbinderei und der Wasserturm. Links oben im Bild Zarizyn

Die verschalten und im Bau befindlichen Reservoirbehälter im nördlichen Industrieteil der Stadt.

Der Blick auf Zarizyn Richtung Südosten.

Blick auf einen der Wochenmärkte in der Stadt.

Die West-Ost Verbindungsstraßen Zarizyns führen immer durch die Stadt zum Wolgaufer. Hier eine der zahlreichen Bootsanlegestellen.

Blick auf eine bereits voll elektrifizierte aber noch unbefestigte Straße in Zarizyn.

Mit der Fähre über die Wolga.

Straße Fürstin "W. Knjagiminskaja" in Zarizyn.

Panoramablick auf einen Teil des Stalingrader Stadtzentrums mit dem Platz der gefallenen Helden.

Das Stadtverwaltungsgebäude von Zarizyn.

Eine Kundgebung zu Zeiten des politischen Umbruchs in der Stadt im Jahre 1918.

Ein Blick über die Dächer Zarizyns in Richtung Osten über die Wolga.

Der Hafen am Wolgaufer mit Blickrichtung Norden im Jahre 1903. Der Ausbau des Hafengeländes durch Gleisanlagen für die Eisenbahn, Lagergebäuden und Transportwegen wurde bereits in den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts - noch vor der Elektrifizierung -  bewerkstelligt.

Blick auf eine der monumentalen Kathedralen Zaryzins.

Blick von der Wolga auf das von den Zarizynern genannte "Nobelewskij Städtchen".

Spaziergang in der Parkanlage des Platzes der gefallenen Helden

 

 

Startseite  -  Vorwort  -  Stalingrad vor dem Krieg  -  Vormarsch nach Osten  -  Kampf um die Stadt  -  Ende der Schlacht

Kriegsgefangenschaft  -  Bilder der Zerstörung  -  Relikte der Schlacht  -  Adressen und Auskünfte  -  Zeitzeugen - Tonbildfilmarchiv

 

 

 

© tonbildfilmarchiv.de / Anbieterkennung / Datenschutz / Kontakt